Mit Senf gesund leben und fit bleiben
Senf schmeckt nicht nur vorzüglich zu vielen Fleisch- und Wurstgerichten. Das scharfe Gewürz ist zudem gesund und bewirkt verschiedene Prozesse in unserem Körper, die eine gesundheitsbewusste Lebensweise unterstützen. Dass Senf gesund ist, lässt sich anhand vieler Beispiele beweisen. Verursacht wird die positive Wirkung durch verschiedene Öle, die im Senf enthalten sind.
Macht Senf gesund?
Es wird nach wie vor oft gemeint, dass man durch Senf dumm wird. Wer seine Bockwurst also mit Senfpaste verzehrt, wird dadurch dümmer.
Eine Aussage, die komplett falsch ist. Verursacht wird diese Behauptung wahrscheinlich durch eine Verwechslung des Namens. Die Aufgrund ihres Namens im Senf vermuteten cyanogenen Senföle besitzen giftige, blausäurebildende Stoffe. Diese können bei übermäßigem Verzehr tatsächlich das Gehirn schädigen.
Im Senf sind diese Stoffe allerdings nicht enthalten und somit ist Senf alles andere als eine Zutat die dumm machen könnte.
Denn die cyanogenen Senföle treten jedoch in Bittermandeln und Bambussprösslingen auf. Vielmehr macht Senf gesund. Inhaltsstoffe (wie zum Beispiel die Isothiocyanate), die durch Glucosinolat gebildet werden, kommen in Senfölen, die auch im Senf enthalten sind, vor. Die ätherischen Öle gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Sie werden zur unterstützenden Heilung bei Bronchitis eingesetzt, weil sie über die Atemwege ausgeschieden werden.
Durch Senf gesund bleiben - ein Mythos?
Das scharfe Gewürz kann bei vielen Krankheiten eingesetzt werden. Da es ein Naturheilprodukt ist, gibt es – im Gegensatz zu vielen anderen Medikamenten – keine lange Liste mit Nebenwirkungen und Unverträglichkeitserscheinungen. Senf ist sowieso nicht als Gewürzmittel, sondern als Heilmittel bekannt geworden. Bereits vor 3000 Jahren wandte man in China das Gewürz für verschiedene Krankheiten an, denn man wusste genau um die gesundheitsfördernden Eigenschaften Bescheid. Es dauerte nicht lange bis auch in Europa der Senf vielseitig angewendet wurde.
Besonders das Senfpflaster ist nach wie vor in der Apotheke erhältlich hilft unter anderem bei Rheuma. Das im Pflaster enthaltene Senfmehl fördert die Durchblutung im Körper. Dass Senf gesund ist, ist spätestens hier zu erkennen. Wer sich selber ausprobieren möchte und Senfwickel machen möchte, sollte dabei gelbe Senfkörner mahlen und mit Wasser zu einem Brei anrühren. Bei unter anderem Gelenkschmerzen wird der Brei auf die betroffene Stelle gebracht und ein Tuch darüber gelegt. Es ist jedoch Vorsicht geboten, denn bei zu langer Anwendung können auf der Haut Verbrennungen auftreten. Mit diesem Wissen kann man beweisen, dass Senf gesund macht.
Auch bei Kreislaufproblemen kann mit dem leckeren Gewürz geholfen werden. Ein Fußbad welches Senfmehl enthält kann dabei schon wahre Wunder bewirken. Durch Senf gesund werden ist also durchaus möglich.
